Hinzugefügt

Der Name Josef heisst ja “hinzugefügt”. Dem heiligmässigen Leben jener, die Seinen Willen erfüllen, verleiht GOTT neue, ungeahnte Dimensionen: das Entscheidende, das allem an­de­ren seinen Wert gibt, das Göttliche.

GOTT hat dem demütigen und heiligen Josef das Leben der Jungfrau Maria und das Leben JESU CHRISTI “hinzugefügt”. GOTT lässt sich an Grosszügigkeit nicht übertreffen. Josef hätte die Worte Mariens, seiner Braut, ebenso sprechen kön­nen: „Denn Er hat herabgeschaut auf meine Niedrigkeit … Grosses hat an mir getan der Mächtige …“ (vgl. Magnificat)

Josef war wirklich ein sehr bescheidener und demütiger Mensch, auf den selbst GOTT vertraute, um mit ihm Grosses zu wirken. Josef verstand es, sich in jeder Situation seines Lebens so zu verhalten, wie GOTT es erwartete. Deshalb preist die Heilige Schrift Josef als den Gerechten. Im he­bräi­schen Sprachgebrauch bedeutet gerecht so viel wie fromm, untadelhafter Diener GOTTES, Erfüller des göttlichen Willens.

Mit anderen Worten: Gerecht ist, wer GOTT liebt und diese Liebe auch zeigt, indem er die Gebote erfüllt und sein ganzes Leben in den Dienst des Mitmenschen stellt.

(Josemaría Escrivá, Auszüge aus “Die Arbeit heiligen”)

Auf vielerlei Weise kann man sein Leben in den Dienst  der Mitmenschen stellen – krank oder gesund. – Alles, was wir tun in Wort und Werk, hat ja so grossen Wert vor GOTT, wenn wir es aus Liebe zu Ihm und zum Nächsten tun.

Wenn wir so im Herzen denken, fühlen und dies unsere Grund­einstellung ist, dann gehen wir in den Fussstapfen des hl. Josef. Er wird uns beistehen und uns dahin führen, wo er uns haben will.

Verrichten wir unsere täglichen Arbeiten froh, trotz vielerlei Beschwerden, Mühen und Sorgen, damit der Tag geheiligt ist.


Soldaten marschieren zu Ehren des hl. Josef
Wie viele Ehemänner mussten schon ihre Familien verlassen, wenn sie zum Wehr- oder Kriegsdienst gerufen wurden. Ob sie sich auch immer bewusst waren, dass St. Josef ihr zu­ver­lässiger Schutz und Beistand ist? Von jenem Soldaten, über den die nachfolgende Begebenheit berichtet wird, kann man es wohl annehmen.

Josef hiess der Soldat und feierte im Jahr 1981 seinen 88. Geburtstag. Er erinnerte sich noch gut an seine Rekrutenzeit im Jahr 1914 in der Kaserne Spandau und erzählte einem 70-jährigen Missionar mit Schmunzeln das ... mehr