Josef, Anwalt der Sterbenden

Der Monat November ist stets den Armen Seelen zugeordnet. Josef hatte eine grosse Zuneigung zu Sterbenden. Der Engel offenbarte ihm, wie nötig es ist, für diese Menschen zu beten und zu opfern, weil ein grosser Teil unvorbereitet in die Ewigkeit geht. Josef betete oft nächtelang, um eine Seele noch kurz vor der Hölle zu retten. Wie nötig ist da der Bei­stand des hl. Josef, der die bösen Geister vertreibt, die sonst den Menschen zur Verzweiflung treiben, damit er nicht mehr die Kraft hat, auf die Barmherzigkeit GOTTES zu ver­trauen. Von unserem Sterben hängt doch eine Ewigkeit ab: eine immerwährende Seligkeit oder ein nie endender Schrecken.

Wenn Josef wusste, dass bei einem Sterbenden die Seele in Gefahr war, den Himmel nicht zu erreichen, verliess er ihn nicht, bis dieser sein Leben ausgehaucht hatte.

Wie nötig ist es doch, dass wir um eine gute Sterbestunde bitten und dass uns der hl. Josef nahe sein möge. Niemand geht verloren, der Josef am Sterbebett hat. Jeder Sterbende geht ruhig und friedlich hinüber. Das kann ich gar viele Male bezeugen!

Als der Teufel vernehmen musste, dass ihm durch den hl. Josef eine Seele entronnen war, erschien er ihm in furcht­erregender Gestalt, als grauenhaftes Ungeheuer, und drohte ihm. Der hl. Josef bat GOTT um Schutz und Hilfe. GOTT liess ihn erkennen, dass Er höchstes Wohlgefallen an ihm habe. Dadurch war Josef wieder gestärkt und fasste neuen Mut, in seiner Mission nicht nachzulassen. Wenn Josef an einem Sterbebett ist, hat der Böse, in jeglicher Art, keinen Zutritt mehr.

Für die wunderbaren Hilfeleistungen hatte der hl. Josef viele Gemeinheiten zu erdulden von Bösewichten, die vom Teufel aufgehetzt wurden. Josef liess sich deswegen aber nicht auf­halten, diesen nützlichen Dienst GOTT und dem Nächsten zu leisten. – Josef war oft sehr traurig, auch für diese Men­schen, wegen der bösen Taten. Sein Engel tröstete ihn immer wieder mit den Worten, dass er den wertvollen Dienst nicht unterlassen solle, denn GOTT wolle ihm in seiner Ster­be­stunde eine ganz besondere Huld erweisen. (Josef durfte ja unter dem Beistand von JESUS und Maria sterben, in den Armen seines JESUS.) Sobald Josef einen GOTT wohl­gefälligen Dienst tun konnte, hielt ihn nichts mehr auf. Mit ganzem Eifer ging er daran.

Sein heiliger Engel machte ihn aufmerksam, wenn ein Ster­ben­der sein Gebet brauchte – auch nachts. Sogleich stand er auf, um Gnade für diesen Menschen zu erbitten. Auch sagte ihm der Engel, dass viele Sterbende für ewig zugrunde gehen. Deswegen weinte er ... mehr