Juli 2021

 

Josef in Jerusalem

Nach dem Tod sei­ner Eltern leb­te Josef in Jeru­sa­lem.  Nahe der Tem­pel­mau­er fand er einen Lehr­meis­ter, der ihm das Hand­werk eines Zim­mer­manns bei­brach­te. Josef hat­te sehr geschick­te Hän­de und ein her­vor­ra­gen­des Denk­ver­mö­gen, sodass er sich durch sein Hand­werk in  so vie­lem zu hel­fen wuss­te und er den Mit­men­schen in so vie­lem dien­lich war. 

Das Bewusst­sein, hier­hin GOTTES Wil­len zu erfül­len, be­flügelte ihn und er war sehr glück­lich bei sei­ner Arbeit – in der klei­nen Werk­statt – mit sei­nem guten Lehr­meis-ter. Was den hl. Josef auch sehr glück­lich mach­te, war: dass er alle Tage die Mög­lich­keit hat­te, in den Tem­pel zu gehen zu sei­nem GOTT. Wenn die Arbeit ihn auch for­derte, unter­liess er nie­mals das Beten. Das regel­mäs­si­ge, inni­ge Gebet ist der Boden unter den Füs­sen und stets der Leit­fa­den zum Thro­ne GOTTES. 

Josef teil­te den Armen ger­ne von dem Weni­gen, das er hat­te, aus, sodass sein Lehr­meis­ter ihm eines Tages sag­te, er möge doch beden­ken, dass er sel­ber arm und be­dürftig sei. Josef erwi­der­te ihm, dass GOTT für sei­ne Bedürf­nis­se sorge.

Josef war glück­lich, Unter­ge­be­ner zu sein, arm und un­beachtet unter den Men­schen. GOTT war der Gegen­stand sei­ner Lie­be und er betrach­te­te auch wäh­rend der Arbeit die Voll­kom­men­heit GOTTES. Er bete­te oft näch­te­lang für mehr

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