Patrone der “Laiengemeinschaft des hl. Josef”

Die beson­de­ren Patro­ne der “Lai­en­ge­mein­schaft des hl. Josef” sind:

Hl. Bru­der Andre­as
Hl. Franz von Sales
Hl. The­re­sia von Avi­la
Hl. Katha­ri­na von Siena

Hl. Franz von Sales 

Hl. Franz von Sales, gebo­ren am 21. August 1567 auf dem Schloss der Fami­lie Sales bei Thorens in Savoy­en. In Paris und Padua hat er den Dok­tor der Rech­te erwor­ben. Nicht nach der Mei­nung sei­ner Eltern wur­de er Pries­ter. Fünf Jah­re wirk­te er als Mis­sio­nar in der dem Cal­vi­nis­mus anheim­ge­fal­le­nen Land­schaft Chab­lais am Süd­ufer des Gen­fer­sees. Mehr­mals trach­te­te man ihm nach dem Leben; immer kam er durch GOTTES Schutz davon. Nach unsäg­li­chen Mühen erober­te er die gan­ze Land­schaft für den wah­ren Glau­ben zurück. 1602 wur­de er Bischof von Genf. Jähr­lich besuch­te er sei­ne gros­se Diö­ze­se und eifer­te die Gläu­bi­gen an zum Guten, zur Glau­bens­treue, zur Wach­sam­keit mit dem ewi­gen Ziel vor Augen. In sei­nen Pre­dig­ten sprach er immer wie­der von den Vor­zü­gen des hl. Josef. Er war See­len­füh­rer einer gros­sen Eli­te in Frank­reich und Savoy­en. Der Papst woll­te ihn zum Kuri­en­kar­di­nal, der König zum Hof­bi­schof in Paris ernen­nen. Aus Treue zu sei­ner armen Diö­ze­se lehn­te Franz von Sales bei­des ab. Mit der hl. Fran­zis­ka von Chan­tal grün­de­te er 1610 den Orden der Heim­su­chung Mari­ens. Auf einer Rei­se starb er zu Lyon am 28. Dezem­ber 1622.

Hl. The­re­sia von Avila 

Hl. The­re­sia von Avi­la: Sie leb­te von 1515 bis 1582. Sie war Kar­me­li­tin, Ordens­re­for­me­rin, Kir­chen­leh­re­rin. Mit ihr nahm die Ver­eh­rung des hl. Josef einen neu­en Auf­schwung in der Kir­che. Von ihren 18 neu gegrün­de­ten Klös­tern sind 11 dem hl. Josef geweiht.

Ihre Aus­sprü­che:

„Der hl. Josef hilft immer in allen Anliegen.” 

„Er ist Hel­fer in kör­per­li­cher Krank­heit und in ande­ren Nöten.” 

„Die Ver­eh­rung des hl. Josef bringt gros­sen Fort­schritt im geist­li­chen Leben.” 

„Ech­te Mari­en­ver­eh­rung bezieht auch den hl. Josef mit ein.” 

„Die Ver­eh­rung des hl. Josef berei­tet der Got­tes­mut­ter gros­se Freude.” 

„Maria und Josef bewah­ren vor geis­ti­gen Irrwegen.” 

„Der hl. Josef führt die Ver­irr­ten auf den siche­ren Weg zurück.” 

„Der hl. Josef als der über­ra­gen­de Fürbitter.” 

„Wenn du auch vie­le Hei­li­ge zu Für­bit­tern hast, so ver­eh­re doch als sol­chen ganz beson­ders den hl. Josef; denn er ver­langt viel von GOTT!” 

Hl. Katha­ri­na von Siena 

Hl. Katha­ri­na von Sie­na (1347 bis 1380): Sie ist am Fest Maria Ver­kün­di­gung gebo­ren, ein Jahr vor der furcht­ba­ren Pest, der halb Sie­na zum Opfer fiel. Sie waren eine gros­se Fami­lie. Ihre Mut­ter hiess Lapa und ihr Vater Jakob. Sie war als 24. Kind die Jüngs­te. Es kam zwar noch eine Schwes­ter, die aber früh starb. Katha­ri­na lieb­ten alle, weil sie so auf­ge­weckt plau­dern konn­te und wegen ihrer reli­giö­sen Nei­gung. Sie hat­te eine gros­se Lie­be zur Got­tes­mut­ter. Vor ihrem Bild hat­te sie ewi­ge Jung­fräu­lich­keit gelobt. Sie hat­te Erschei­nun­gen von JESUS CHRISTUS und durf­te sich mit Ihm geist­lich ver­mäh­len. CHRISTUS steck­te ihr einen Ring an den Fin­ger, der für sie immer sicht­bar war. Er woll­te, dass sie zu den Men­schen gehe und sich um ihre Nöte küm­me­re. Zuerst bei ihren Eltern und dann bei den Armen und Kran­ken. Sie bemüh­te sich im Kran­ken­haus um Pati­en­ten, die nie­mand pfle­gen woll­te. Ein­mal erschien ihr wie­der die Mut­ter­got­tes und gab ihr das Jesus­kind in die Arme. Und da gab ihr CHRISTUS zwei Kro­nen zu Aus­wahl. Sie wähl­te die Dor­nen­kro­ne, weil sie Ihm dadurch ähn­lich wur­de. Eine beson­de­re mys­ti­sche Gna­de wur­de ihr in Pisa zuteil durch den Emp­fang Sei­ner hei­li­gen Wund­ma­le. Das Kreuz, von dem sie die Stig­men emp­fing, kam spä­ter nach Sie­na. Es sind mit ihr noch vie­le wun­der­ba­re, aus­ser­or­dent­li­che Din­ge gesche­hen. Sie war eine gros­se Frie­dens­stif­te­rin in Fami­li­en, über die Gren­zen hin­aus, zwi­schen Päps­ten, Volk, Königen.

CHRISTUS ver­sprach ihr:
„Ich wer­de immer bei dir sein. Ich wer­de dich füh­ren und zurück­füh­ren. Du wirst die Ehre Mei­nes Namens und die heil­brin­gen­den Leh­ren vor die Klei­nen und Gros­sen brin­gen, vor Lai­en, Kle­ri­ker und Ordens­leu­te. Denn Ich wer­de dir eine Stim­me und eine Weis­heit geben, der nie­mand wider­ste­hen kann. Ich wer­de dich auch zu den Päps­ten füh­ren, zu den Len­kern der Kir­che und des christ­li­chen Vol­kes, denn Ich will auf Mei­ne gewohn­te Art und Wei­se durch das Schwa­che den Stolz der Star­ken zuschan­den machen.”

Über die hl. Katha­ri­na mehr zu wis­sen, wür­de sich lohnen.


Wol­len wir die­se gros­sen hei­li­gen Josefs­ver­eh­rer
immer wie­der anru­fen, dass sie uns bei­ste­hen mögen und dazu ver­hel­fen, dass die Gemein­schaft wach­sen möge nach innen und nach aussen.